D bis F

D  
Database Management System (DBMS)Eine Menge von Programmen, die einen Datenbestand verwalten. Gleichzeitig werden einfache Zugriffs- und Abfragemöglichkeiten geboten. Das DBMS akzeptiert Anfragen von Anwendungsprogrammen und weist das Betriebssystem an, die angeforderten Daten zu überstellen.  
DatenInformationen in Form von Zeichen oder Zeichenkombinationen 
DatenbankEine oder mehrere stärker strukturierte Mengen persistenter Daten, die gewöhnlich von einer Software verwaltet werden, die Veränderungen und Abfragen zuläßt. Eine Datenbank ist eine Komponente eines DBMS 
DatenbusBus 
DatensichtgerätTerminal zur Ein- oder Ausgabe von Daten 
DatenspeicherTeil der SPS zur Zwischenspeicherung von Daten. Zum D. gehören die Merker und die Abbildungsregister. 
DatenübertragungÜbertragung von Informationen, z.B. zwischen Programmiergerät und SPS oder zwischen zwei SPS. Man unterscheidet: 1. serielle D. Hierbei werden die Daten nacheinander über eine Leitung geführt. Vorteil: Es wird nur eine Leitung benötigt. 2. parallele D. Die Signale werden gleichzeitig über mehrere parallele Leitungen geschickt. Für die Übertragung eines Byte-Signals ist demnach eine 8polige Leitung nötig. Vorteil: Die Signale werden sehr schnell transportiert. 
DBMSDatabase Management System 
Dezimales ZahlensystemZahlensytem mit 10 unterschiedlichen Zeichen (0 bis 9). 
DialogbetriebBetriebsart oder Programmiersystem, mit Dialog zwischen SPS und Bediener. Durch Benutzerführung wird eine einfache und sichere Handhabung erreicht. 
digitalDarstellung einer Größe (z.B. Zeit) in Form von Zeichen oder Zahlen. Diese Größe kann in digitaler Darstellung nur in vorgegebenen Stufen verändert werden. Gegensatz: analog 
DigitalisierungErzeugung recheninterner (digitaler) Repräsenationen von Fotos, Grafiken, Gemälden, technischen Zeichnungen, Bauplänen, Karten, ganzen Büchern u.a., die auf Papier, Folie oder Mikrofiche vorliegen, bzw. von analogen Video- oder Audio-Aufzeichnungen. Automatisierte Erzeugung recheninterner (digitaler) Modelle realer Objekte. Im Bereich des Computer-Aided Facility Management (CAFM) ist die D. von Altdokumenten (z.B. Bauzeichnungen) von großer Bedeutung.  
Diskette(Floppy Disk). Datenträger in Form einer flexiblen Magnetplatte. Die D. dient als Speicher, z.B. für die Programmiersoftware oder zur Archivierung des Anwenderprogramms. 
Dokumentationrechnergestützte Dokumentation 
DokumentationserstellungZusammenstellung einer Dokumentation. Eine Dokumentation besteht aus verschiedenen Objekten, z.B. aus Texten, Tabellen, Bildern, Videoaufnahmen. Für eine vollständig rechnergestützte Dokumentation müssen diese Objekte in elektronisch lesbare Form gebracht werden (z.B. durch Scannen). Die Zusammenstellung und Verwaltung übernimmt ein Dokument Management System. 
DokumentationspflegeAktualisierung und Reorganisation einer bestehenden Dokumentation. 
DokumentationsverteilungWeiterleitung von Dokumentationen von der Erstellung und Überarbeitung an den Nutzer. Dokumentationen zu Systemen, die ständig weiterentwickelt werden, unterliegen häufigen Aktualisierungen und Änderungen. Durch die D. muß sichergestellt werden, daß alle Nutzer über die aktuelle Version der Dokumentation verfügen. 
Dokumenten-Management Ganzeinheitliche (elektronische) Verwaltung von Dokumentationen. Beim rechnergestützten D.-M. werden Informationen über Inhalt, Historie und Aufbewahrung von Dokumenten elektronisch verwaltet. Im Idealfall liegen auch die Dokumente selbst in elektronischer Form vor, und es werden Dokumentationserstellung, Dokumentationspflege und -verwaltung sowie Dokumentationsverteilung durchgängig rechnergestützt durchgeführt. 
DoppelwortBit-Signalfolge mit einer Wortlänge von 32 Bits. 
Duales ZahlensystemZahlensystem mit zwei unterschiedlichen Ziffern (0 und1) 
E  
Editor Teil einer SPS-Programmiersoftware, der den Programmierer bei der Eingabe der Befehl und Operanden unterstützt. 
EEPROM(E²PROM) Elektrisch programmier- und löschbarer Programmspeicher, dessen Daten auch bei Spannungsausfall erhalten bleiben. 
EIB
(European Installation Bus) Bus 
Enteisungsfahrzeug "Das E. spritzt über eine Sprühpistole den ""Frostkiller"" vor dem Start auf Tragflächen, Rumpf und Leitwerk des Flugzeugs." 
EPROMSpeicher einer SPS, der vom Anwender durch UV-Licht gelöscht und elektrisch neu programmiert werden kann. Bei Ausfall der Versorgungsspannung bleiben die im EPROM gespeicherten Daten erhalten. 
EuropaformatIn Europa weitverbreitete Leiterplattengröße: 100 x 160 mm 
F  
Feldbus Bussystem zwischen SPS und Feldgeräten (z.B. weitere SPS, dezentrale Ein- und Ausgänge, busfähige Geräte, busfähige Klemmen etc.). Als bekannteste System seien Profibus, Interbus, CAN-Bus, LON-Bus und EIB genannt 
Floppy DiskDiskette 
forcenZwangsweises Setzen oder Rücksetzen, z.B. von Ein- oder Ausgängen einer SPS, unabhängig vom Signalzustand der Geberelemente. 
Freiprogrammierbare SPSSPS, deren Anwenderprogramm jederzeit verändert werden kann. Als Anwenderspeicher werden elektrisch lösch- und programmierbare RAM-Speicher verwendet, die durch Pufferbaterien gegen Datenverlust bei Spannungsausfall gesichert sind (im Gegensatz zu Austauschprogrammierbaren SPS). 
Funktionsplan(FUP) Grafische Darstellung von Steuerungsfunktionen. Funktionspläne erleichtern bei größeren SPS-Programmen die Übersicht über die Steuerungsfunktionen. Jede Steuerungsaufgabe (Funktion) erhält ein entsprechnedes Symbol.