R bis T

R  
RAMProgrammspeicher mit wahlfreiem Zugriff. Er kann elektrisch beliebig beschrieben und gelöscht werden. Beim Ausfall der Versorgungsspannung verliert der RAM-Speicher seine Information. 
ReaktionszeitZeit vom Signalwechsel am SPS-Eingang bis zum Ansteuern des SPS-Ausgangs. Durch die künstliche Signalverzögerung am SPS-Eingang (Störsicherheit) ist die R. länger als die reine Zykluszeit inklusive Systemzeit. 
RechenwerkBestandteil der Zentraleinheit 
Rechnergestützte Dokumenation Dokumentationsprozeß, der durch Computer maßgeblich unterstützt wurde. Dokumentationen sind Sammlungen von Unterlagen und Informationen über ein komplexes System.  
Register "Schaltwerk mit mehreren kettenförmigen angeordneten Speichergliedern, die durch Signale gemeinsam beeinflußt werden. Beispiel: Abbildungsregister (gleichzeitige Übernahme und Speicherung von Binär-Informationen); Schieberegister (Speicherung und Transport von Binär-Informationen)." 
Remanente Merker Merker, deren Informationsinhalt bei Unterbrechnung der Versorgungsspannung erhalten bleibt (Haftmerker). 
Remote-Station "von ""remote"" = entfernt. Zum Beispiel: ausgelagerte Klein-SPS als Vor-Ort-Remote-Ein-/Ausgabestation für eine Master-SPS." 
ResetVorgang, bei dem ein System in einen definierten Grundzustand zurückversetzt wird. 
RestartWiederanlauf. Neustarten eines Programms, z.B. eines Anwenderprogramms, nach einer Unterbrechnung durch Spannungsausfall. Die Restartbedingungen für einen fehlerfreien und sicheren Wiederanlauf der SPS-gesteuerten Maschine oder Anlage sind in der Programmier- und Anwendersoftware vorgegeben. 
ROM Durch Masken beim Herstellungsprozeß programmierter, nicht löschbarer Programmspeicher, dessen Speicherinhalt bei Spannungsausfall erhalten bleibt. 
RS 232CSerielle Spannungs-Schnittstelle, die heute wegen ihrer niedrigen Übertragungsgeschwindigkeit und der begrenzten zulässigen Leitungslänge durch RS 422 und RS 485 zunehmend abgelöst wird. 
RS 422 Serielle Spannungs-Schnittstelle für schnelle Datenübertragung mit 1 Sender. 
RS 485Serielle Spannungs-Schnittstelle für schnelle Datenübertragung, die mehrere Sender zuläßt. 
S  
Satz Sequenz 
Scannen(Abtasten) Mit Hilfe eines S. werden Objekte punktweise abgetastet und können dann als elektronisches Rasterbild abgespeichert werden. 
Schieberegister Register mit einer bestimmten Länge, z.B. 8 Bits. Die auf der Ausgangsseite herausgeschobenen Bits werden auf der Eingangsseite wieder hinzugefügt. Anwendung z.B. für Lauflichter. 
Schnittstelle Verbindungs- bzw. Nahtstelle zur Datenübertragung zwischen selbstständigen Hardwareelementen (Steuerungsgerät - Programmiergerät). Beispiel: RS-485-Schnittstelle 
Schreib-Lese-SpeicherSpeicher, dessen Inhalt währned der Programmabarbeitung laufend verändert werden kann: RAM, Merker, Abbildungsregister. 
Sedezimales Zahlensystemhexadezimales Z. 
sequentiellseriell 
SequenzFolge von SPS-Programmanweisungen vom 1. Lesebefehl bis zur Anweisung. 
Serielle VerarbeitungDatenübertragung 
SignalspeicherDatenspeicher 
Simulator Hardwareergänzung zur SPS, die zum Programmtest externe Geber simuliert. 
Slave Z.B. unselbstständige SPS, die Daten an die Master-SPS weitergibt, bzw. Daten von der Master-SPS empfängt und ausgibt (Remote-Station). 
Software Sammelbezeichnung für alle Programme, die einen Gebrauch der SPS ermöglichen. 
Speicher Medium, das Daten aufnehmen, aufbewahren und wieder abgegeben kann. 
Sprungbefehl Anweisung, bestimmte Programmteile nicht abzuarbeiten (zu überspringen), und erst an der Programmstelle wieder weiterzuarbeiten, die durch die Sprungadresse (Adresse) benannt ist. 
SPS Speicherprogrammierbares Automatisierungsgerät. Elektronische Steuerung, bei der Programme als Folge von Anweisungen im Programmspeicher festgelegt werden. Die Anweisungen werden von der SPS gelesen und die Operationen Schritt für Schritt ausgeführt. 
SQL (Structured Query Language) Eine Sprache, die eine Schnittstelle zu einem DBMS liefert. SQL ist der de-facto-Standard für Abfragen von Datenbanksystemen.  
SteuerbusBus 
SteuerwerkHauptfunktionsteil der Zentraleinheit 
StromversorgungsbusBus 
Symbolischer Operand"meist bildhafter Operandenname, der im SPS-Programm anstelle des eigentlichen Operanden steht, z.B. ""Grenztaster S3"" anstelle von ""I 0.12"". " 
Systembaustein Im Systemspeicher abgelegter Softwarebaustein für oft benötigte Funktionen (z.B. Zählerbausteine). 
Systemsoftware SPS-Grundsoftware, die den Leistungsumfang der SPS festlegt. Die Systemsoftware kann vom Anwender nicht verändert werden Mikroprozessor. 
Systemspeicher Speicher für die Systemsoftware 
SystemzeitTeil der Zykluszeit, die für SPS-Aktivitäten benötigt wird, die unabhängig von der eigentlichen Programmabarbeitung sind ( z.B. Eingänge lesen, Ausgänge schreiben, Datentransport). 
T  
Terminal Gerät, das den Dialog mit der SPS ermöglicht, z.B. Tastatur, Bildschirm. 
TetradeZusammengehörige Gruppe von 4 aufeinanderfolgenden Bits, die als eine Einheit angesehen werden. 
TTY20 mA